"Sisyphosmaschine und andere Apparate", Städtische Galerie Ostfildern, 10.11.2013 - 21.1.2014

 

Video "Sisyphosmaschine" und "Ultima Latet" auf Youtube / Video "Sisyphos Machine" and "Ultima Latet" on Youtube

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Ultima Latet, 2013 (links), Sisyphosmaschine (rechts)
Ultima Latet, 2013 (links), Sisyphosmaschine (rechts)
Ultima Latet (links), Sisyphosmaschine (hinten), Katharsismaschine (rechts)
Ultima Latet (links), Sisyphosmaschine (hinten), Katharsismaschine (rechts)
Sisyphosmaschine 2013
Sisyphosmaschine 2013

"Sisyphosmaschine" (Pendel), 2013, Motor, Getriebe, Steuerung, Stein, ø 228cm x Tiefe 39cm

 

Ich kann der Sisyphos-Deutung von Albert Camus sehr viel abgewinnen, in diesem Sisyphos kann ich mich wiederfinden.

Camus wendet den Sisyphos-Mythos in etwas radikal Positives: er hebt in seinem Aufsatz „Der Mythos des Sisyphos“ von 1942 das „immer Unterwegs sein“ des Sisyphos hervor (allerdings „als ein Blinder, der sehen möchte und weiß, dass die Nacht kein Ende hat“). Mit dem Wissen wird aus Schicksalhaftigkeit Tragik. Camus zitiert einen weiteren tragischen Helden, den sich selbst blendenden Ödipus, der trotz allem meint, „dass alles gut ist“. Camus verallgemeinert im vorletzten Satz: „Der Kampf um die Gipfel allein kann ein Menschenherz ausfüllen“. Sisyphos‘ Leidenschaft also, sein Nicht-Aufgeben, seine Geduld, sein Wille taugen zum Ideal des Forschers, des Künstlers, des Intellektuellen, des Menschen allgemein. Es ist einerseits ein Bild der Knechtschaft, der Strafe, des Ringens und Kampfes, das in der sogenannten Sisyphusarbeit sprichwörtlich wurde. Es ist aber auch ein Bild der Sinnsuche und Erkenntnis, ein Bild für unser Leben. Camus konzentriert sich auf den Rückweg des Sisyphos ins Tal, auf die Möglichkeit des Aufatmens und Reflektierens, auf „die Stunde des Bewusstseins“, und endet mit dem erstaunlichen Satz „Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen“.

Sisyphos ist für mich ein Bild für den hart, ja bisweilen „sklavisch“ arbeitenden Menschen - ein durchaus realitätstaugliches Bild also, wenn man die letzte Radikalität seiner Strafe, die unendliche Wiederholung ohne Erkenntnisgewinn und ohne Fortschritt bei Seite lässt. Dann erlaubt das Bild Hoffnung.

Sisyphos scheitert nicht und er gibt nicht auf.

Sisyphos hatte keine Sklaven, er hatte auch keine Maschine.

Deshalb ist der Sisyphos-Mythos auch so geeignet dafür, das Thema Maschine und deren befreiendes Potential zu illustrieren. Die Sisyphosmaschine thematisiert sich selbst.

Der Mythos scheint wie geschaffen, die Verheißung der Maschine zu thematisieren: uns den Weg hinauf zu erleichtern.

 

Sisyphosmaschine, 2013
Sisyphosmaschine, 2013
Ultima Latet, 2013
Ultima Latet, 2013

Ultima Latet, 2013

 

Das Objekt ist eine nichtchronologische, irritierende, ironische „Uhr“. Ist kein Betrachter in der Nähe, zeigt sie die reale Uhrzeit an. Tritt eine Person näher, so beginnt das Verwirrspiel der Zeiger, die Blindenstöcke sind. Die Zeiger drehen sich unregelmäßig mit verschiedenen Geschwindigkeiten und unabhängig voneinander um eine zentrale Achse, auch gegen den Uhrzeigersinn. Bewegung, Drehrichtung, Geschwindigkeit und Stillstand sind programm-, teilweise zufallsgesteuert. Die „Uhr“ ist nicht nur ein Symbol für die zunehmende Beschleunigung der Zeit und für Vergänglichkeit, sondern zitiert das überholte mechanistische Weltmodell der Physik, dessen Vorstellung von der Natur einem Uhrwerk glich. Ebenso kann sie als fast apokalyptisches Zeichen für Chaos, als aus den Fugen geratene Ordnung gedeutet werden. Die Finalität unserer alles ordnenden und koordinierenden Zeitvorstellung wird aufgehoben. Das Zeitverständnis entspricht einer inneren, psychischen Uhr, wobei Flashbacks, Rückerinnerungen und Zukunftsängste, Projektionen und Eskapismus sich jäh abwechseln können, ineinander verwoben sind und eine Gleichzeitigkeit von Ungleichzeitigem erlauben. Beide Zeiger können sich völlig frei bewegen, der kleine eigentlich langsame Stundenzeiger kann schneller laufen als der eigentlich schnelle und längere Minutenzeiger. Der Stunden- kann zum Sekundenzeiger, die Stunde zur Sekunde werden - und umgekehrt, die Minute will partout nicht vergehen und bewegt sich im Schneckentempo oder steht gar still. Hier zeigt sich keine objektiv-lineare, sondern „gefühlte“ oder subjektiv-erfahrene Zeit.

 

Das Entscheidende ist nicht messbar, die letzte Stunde bleibt verborgen (lat.: „ultima latet“, die letzte [Stunde] bleibt verborgen, „ultima hora latet“ wäre die vollständige Aussage). Blindenstöcke als Uhrzeiger verweisen auf die grundlegende Erkenntnisgrenze des Menschen. Hierzu gehört nicht nur seine prinzipielle Unkenntnis der Zukunft, sein Unwissen nicht nur um die letzte Stunde, sondern sein generelles Unwissen („Ich weiß, dass ich nicht weiß“ Platons). Die Blinden-Metapher verweist nicht nur auf das nicht-Wissen-können, sondern auch auf das nicht-Wissen-wollen, auf die Scheuklappen und Verdrängungsmechanismen, auf unsere selektiven Filter.

 

Ultima Latet, 2013
Ultima Latet, 2013

Katharsismaschine - 6

2004

 

Dem Umfeld von Reinigung und Sauberkeit liegt ein ausgesprochen janusköpfiger, widersprüchlicher Charakter zugrunde. Die Grenze zwischen notwendiger, sinnvoller Hygiene und krankhaftem Reinigungstrieb ist fließend. Nützliche Reinigung, der Kampf gegen Chaos und Entropie kann sich jäh in Putzmanie, Ordnungswahn und Pedanterie verwandeln.

 

Katharsis bezeichnet die Änderung eines seelischen Zustands, auf den durch das Ausstellungsgeschehen ironisch angespielt wird [„Katharsis“ laut Duden: gr. = (kultische) Reinigung: 1. Läuterung der Seele von Leidenschaften als Wirkung des (antiken) Trauerspiels (Literaturwissenschaft), 2. das Sich-Befreien von seelischen Konflikten u. inneren Spannungen durch eine emotionale Abreaktion (Psychologie)].

 

Die Tätigkeit der Katharsismaschinen bleibt mehrdeutig, merkwürdig unklar. Die gründliche Reinigung bringt den Wahrnehmungsdiskurs generell ins Spiel, die Reflexion von Erinnerung und Vergessen. Handelt es sich beim Säubern um eine befreiende Reinigung und Klärung, ein archäologisch-historisches Freilegen, eine behutsame Suche, um ein aufklärerisches Wissen wollen? Oder geht es darum, Spuren zu verwischen, „vom Tisch zu wischen“ und „unter den Teppich zu kehren“, um kollektive oder individuelle Verdrängung, um Amnesie?

 

Angestrebt ist eine amüsante und gleichzeitig abgründige Installation, denn die Apparate widersprechen sich selber, sind gleichzeitig Antikatharsismaschinen.

 

Video "Katharsismaschine-6" aud Youtube / Video "Catharsis Machine-6" on Youtube

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Katharsismaschine-6, 2003
Katharsismaschine-6, 2003
Katharsismaschine-6 (vorn), 2003
Katharsismaschine-6 (vorn), 2003
Zeichenmaschinen, 2013 (vorn Katharsismaschine)
Zeichenmaschinen, 2013 (vorn Katharsismaschine)

hinten: "Zeichenmaschinen", 2001 / 2013, Motoren, Federstahl, div. Stifte, Radiergummi, ø 75-150cm, Höhen 13-40cm

 

Als „Hommage an den Kreis“ hinterlassen kinetische Zeichen- und Radiermaschinen kreisrunde Spuren. Im Laufe der Ausstellung entstehen Kreiszeichen aus Linien oder fast unsichtbaren Radierspuren. Durch z.T. extrem langsame Drehbewegungen und die Repetition haben die Arbeiten etwas Rhythmisches, Meditatives. Die Installation evoziert Assoziationen an das Fließen der Zeit, an Geschichte: Spuren werden hinterlassen oder verwischt.

In der Assoziation von Zielscheiben liegt das „Ziel“ (telos) im philosophischen und existentiellen Sinn, von Konzentration auf ein Zentrum hin. Kreise sind Zeichen für Harmonie und Geschlossenheit.

Verschiedene Erinnerungen werden geweckt: ringförmig sich ausbreitende Wellen, nachdem ein Gegenstand ins Wasser geworfen wurde, Jahresringe an Bäumen mit der Vorstellung von Wachstum, Zeit, Lebenszyklen, Entwicklungsphasen. Schließlich auch das Bedeutungsfeld „Rad“ und „Uhr“ mit Vorstellungen von Drehung, Überwindung von Distanzen, aber auch Wiederholung, Wiederkehr, Vergänglichkeit. Nicht zuletzt liegt eine planetarische Dimension auf der Hand. Was auf der Erde scheinbar linear aussieht, ist über die Erdkugel gesehen auch wieder ein Kreis, hier eingefangen in einer menschlich fassbaren Dimension.

Das Hinterlassen von Spuren ebenso wie das Auslöschen verursacht je eigene Geräusche, Energie und Kraft sind zur Überwindung der Reibwiderstände erforderlich. Der Betrachter verfolgt das Entstehen der „Zeichnung“.

 

Video zu "Zeichenmaschine" auf Youtube / Video to "Drawing Machine" on Youtube


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Radiermaschine, Zeichenmaschinen, 2013
Radiermaschine, Zeichenmaschinen, 2013
Zeichenmaschine, 2013
Zeichenmaschine, 2013
Keplers Alptraum (Lemniskate)
Keplers Alptraum (Lemniskate)

"Keplers Alptraum" (Lemniskate), 2013, 2 Motoren, mechanische Komponenten, Steuerung, 72 x 172 x 47cm

 

Die Arbeit sollte ursprünglich eine „Zeichenmaschine“ werden, die eine „Lemniskate“ (eine liegende Acht bzw. das math. Symbol für Unendlichkeit) zeichnet. Im Laufe der Arbeit mutierte es in eine kosmische Dimension, indem es die Umlaufbahn eines Planeten simuliert. Es wurde zu einer Hommage an Johannes Kepler (1571-1630) aus Weil der Stadt und seiner unglaublichen Lebensleistung im Kontext seiner damals äußerst widrigen Lebensumstände.

Bei seinen Beobachtungen und den darauf basierenden Berechnungen der elliptischen Planetenumlaufbahnen kam er aufgrund der Tatsache, dass sein Beobachterstandpunkt - die Erde - sich selbst auf einer Umlaufbahn bewegt, zunächst zum Ergebnis, dass der Mars eine Schleifenbahn habe. Er musste also zunächst die Umlaufbahn der Erde selbst genau kennen. Bei seinen Forschungen entstanden die drei Keplerschen Gesetze der Planetenumlaufbahnen.

 

Die Suche nach einem Planeten, der die Umlaufbahn einer liegenden Acht hat, ist bis heute nicht abgeschlossen.

 

Von 1615 an musste sich Kepler um die Verteidigung seiner Mutter Katharina kümmern, die unter dem Verdacht der Hexerei eingekerkert war. In einer Romanfigur in Keplers Schrift Somnium („Der Traum“), der eine magische Reise zum Mond beschreibt, meinte die Anklage Keplers Mutter wiederzuerkennen. Im Oktober 1621 erreichte er ihre Freilassung. Dabei kam ihm ein juristisches Gutachten der Universität Tübingen zu Hilfe. Keplers Mutter starb bereits ein Jahr später vermutlich an den Folgen der Folter (mindestens das "Zeigen der Folterinstrumente" wurde an ihr praktiziert).

 

Siehe auch Video zu "Keplers Alptraum (Lemniskate)" / "Kepler's Nightmare (Lemniscate)" at Youtube

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Keplers Alptraum (Lemniskate)
Keplers Alptraum (Lemniskate)
Versuch zu Sisyphosmaschine, Video, 2013
Versuch zu Sisyphosmaschine, Video, 2013

Sisyphosmaschine (Versuchsanordnung), 2013

 

Das Video ist eine Versuchsanordnung für eine geplante Sisyphosmaschine. Das Geschehen mutet wie ein Spiel an.

Ein Greifarm sucht aus einem Haufen flacher Kieselsteine einen Stein heraus und legt ihn an einem Punkt innerhalb des Feldes ab. Den nächsten Kiesel aus dem Haufen legt die „Maschine“ (hier die Hand) vorsichtig auf den ersten. So entsteht ein Stapel, der irgendwann umfällt. Die Logik legt nahe, dass unten mit einem größeren Stein begonnen wird und nach oben immer kleiner werdende Steine folgen. Fällt der Steinstapel um, bleibt ein Steinhügel.

An (beliebiger) anderer Stelle wird der nächste Versuch gemacht. Die „Maschine“ gibt nicht auf.

Es ist offensichtlich das Ziel der Maschine, den Stapel möglichst hoch zu machen. Ein schlecht gebauter Stapel kann früh fallen. Jeder weitere Stein ist ein „Erfolgserlebnis“, aber der Fall ist dennoch voraussehbar - jedes Fallen eines mehr oder weniger hohen Stapels wird vom Betrachter als Scheitern interpretiert. Jedoch - die „Maschine“ verzweifelt nicht. Nach einer gewissen Beobachtungszeit lässt sich vermuten, dass es keine fertige, endgültige Form, keinen Abschluss, kein Ende gibt. Offensichtlich geht es hier weder um Produktion noch um Produktivität – es vollziehen sich Kreisläufe, Schleifen, ohne dass ein fertiges Produkt entsteht. Nach jedem Fallen gibt es eine kleine Pause, eine „Reflexionsphase“. Dann wird weiter gebaut, neue Stapel wachsen und fallen, auf den Ruinen wird weiter aufgebaut oder sie dienen als „Steinbruch“ für neue Stapel. Der Turmbau zu Babel mag kurz in den Sinn kommen. Es ist lediglich eine Frage von Zeit und Höhe, bis der Stapel erneut fällt. Bald wird klar, dass kein letzter, absoluter Steinstapel das Ziel sein kann. Es ist ein nicht endender Prozess der Wiederholung, der Bemühung, der Suche. Dabei entsteht ein Rhythmus von Werden und Vergehen, alles ist im Fluss, jeder Stapel, jeder Haufen wird Übergangsstadium zu neuen Stapeln und Haufen.

Es gibt kein Scheitern.

Ist diese Versuchsanordnung als Metapher des Lebens zu optimistisch?

 

See also video "Sisyphosmaschine (Versuchsanordnung)" / "Sisyphos Machine (Experimental Set-up)" at Youtube.

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Spectaculum Miserabile, 2013
Spectaculum Miserabile, 2013

Ein Blindenstock hängt mittig zwischen zwei schweren Boxsäcken. Nähert sich ein Betrachter, bewegt sich der Blindenstock von oben nach unten langsam vorwärts, während er nach links und rechts tastet und dabei teils die Boxsäcke leicht berührt, sich oft aber nur vorsichtig annähert und vor einer Berührung zurückschreckt, ja zuweilen auf dem Weg zum Boxsack zu zittern und zögern scheint. Vielleicht versucht der Blindenstock auch manchmal, nach der einen oder anderen Seite „auszuteilen“ oder zumindest auf Tuchfühlung zu gehen. Angesichts des leibhaftigen Übergewichts der Säcke bleiben solche „Befreiungsschläge“ aber lachhafte Nadelstiche. Während die Boxsäcke in Ruhe und Passivität verharren, ist der weiße Blindenstock der aktive, agile Teil der Arbeit. Dennoch besitzen die Boxsäcke dank ihrer Gestalt, Ihres Volumens und Ihrer eigentlichen Funktion der Parierung gröbster Fausthiebe eine Ausstrahlung der Macht und verkörpern trotz ihrer Passivität potentielle, rohe Kraft und Gewalt, während der feingliedrige, fragile Blindenstock mit großer Vorsicht und fast ängstlich zwischen den beiden schwergewichtigen Machtzentren agieren muss und zu keiner Zeit fähig ist, den Säcken auch nur im Geringsten gefährlich zu werden.

Schwere versus Leichtigkeit, physische Dominanz versus fragile Unsichtbarkeit, aggressive Selbstbehauptung versus ängstlicher Hilflosigkeit. Diese Parabel über Macht und Ohnmacht verkörpert in ihrer Widersprüchlichkeit eine Atmosphäre der Bedrohung, thematisiert Herrschaft, Unterdrückung und strukturelle Gewalt. Die Konstellation entbehrt aber auch nicht einer gewissen Absurdität. Die drei hängenden vertikale Elemente könnten auf eine Golgatha-Konstellation anspielen.

 

Siehe auch Video zu "Spectaculum Miserabile" auf Youtube / See also video "Spectaculum Miserabile" on Youtube

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Spectaculum Miserabile, 2013 (oben: Windhose)
Spectaculum Miserabile, 2013 (oben: Windhose)

Windhosen (Windsock) 2013, jeweils 120x260x60cm, Ballonstoff, Ventilator, Schrittmotor, Steuerung

 

Die beiden Windhosen oder Windsäcke sollen Besucher begrüßen. Hätten sie mehr Raum, so könnten sie sich auch im vollen Kreis drehen. Natürlich sind Windhosen im Innenraum funktional als Windrichtungsanzeiger eine Absurdität. Hier weht der Wind offensichtlich, wie er will. Das Bild vom „Fähnchen in den Wind hängen“ könnte in Erinnerung kommen. Die Windhosen sollen in ihrer prallen Fülle und Farbigkeit Lebenslust ausstrahlen, und wenn sie dem Betrachter zum Schmunzeln bringen, wäre schon viel erreicht.

Windhosen, 2013
Windhosen, 2013
Windhosen, 2013
Windhosen, 2013